Bewerbungsgespräch

Vorstellungsgespräche haben sich im Laufe der letzten Jahre als eine “echte” Wissenschaft auf dem Arbeitsmarkt etabliert. Bewerber müssen sich auf versteckte Fallen einstellen und ungeschriebene Gesetze kennen, damit das Gespräch mit dem potentiellen Arbeitgeber positiv verläuft. Vor diesem Hintergrund ist jeder Bewerber gut beraten, wenn er die Tricks und Kniffe von Personalverantwortlichen kennt und der Situation entsprechend handeln kann.

Die verbleibende Zeit vor dem Gespräch sinnvoll nutzen

Die Zeit zwischen dem Erhalt der Einladung sowie dem eigentlichen Bewerbungsgespräch eignet sich bestens dazu, bestimmte Vorbereitungen zu treffen. Für viele Menschen ist es hilfreich, wenn Sie vorab ein Bewerbungstraining besuchen und sich unter Realbedingungen beweisen können. Ein passender Ansprechpartner ist hierbei das renommierte Unternehmen Randstad, welche seine Dienstleistungen unter randstad.at näher beschreibt.

Darüber hinaus ist es ratsam, sich einen Fragenkatalog zu erstellen. Dieser beinhaltet potentielle Fragen, die dem Bewerber gestellt werden können. Gleichzeitig beinhaltet diese Gedankenstütze aber auch Fragen, welche der Bewerber selbst stellen möchten. An dieser Stelle entsteht die Chance, sich einmal näher mit dem jeweiligen Unternehmen beschäftigen zu können.

Die eigenen Antworten sollten unter keinen Umständen auswendig gelernt werden – das wirkt gekünstelt und auf den Gesprächspartner überaus unattraktiv. Spätestens 24 Stunden vor dem Bewerbungsgespräch sind Bewerber gut beraten, ihre Garderobe, ihre Unterlagen (Wegbeschreibung, Bewerbungsunterlagen etc.) sowie anderweitig gesammelte Informationen genau überprüfen.

Locker bleiben

Viele Bewerber finden es hilfreich, wenn Sie während des Gesprächs ein Pfefferminz lutschen, um keinen trockenen Mund zu bekommen. Dieser entsteht sehr schnell dann, wenn die eigene Aufregung die Oberhand gewinnt. Wer zu jenen gehört, die in Stresssituationen zu feuchten Händen neigen, sollte sich ein Taschentuch in die Hose stecken und sich hin und wieder in einem unauffälligen Moment daran trocken reiben. Es gibt kaum einen Arbeitgeber, der einen feuchten Händedruck als eine Form der Ehrerbietung ansieht – das Gegenteil ist weitaus wahrscheinlicher.

Zudem sich durchdachte Antworten auch bei unangenehmen Situationen absoluter Trumpf. Wer sich aus der Ruhe bringen lässt, zeigt dem geschulten Personaler gegenüber Nerven und beweist damit, dass er stressigen Situationen nicht oder nur unzureichend gewachsen ist. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, während eines unauffälligen Moments ein- oder zweimal tief durchzuatmen.

Das Wichtigste: Authentizität

Freundlichkeit und Natürlichkeit sind keineswegs Eigenschaften, für die sich irgendjemand vor anderen schämen sollte. Auch Personaler waren einmal in derselben Situation und mussten sich bei einem potentiellen Arbeitgeber beweisen.

Vor diesem Hintergrund bringt es also nichts, abgehoben über seine positiven Eigenschaften zu schwärmen und auf kritische Fragen zur eigenen Person harsch zu reagieren. Sowohl negative als auch positive Aspekte sollten je nach Gesprächssituation offen miteinander kommuniziert werden. Erfundene Skills oder gar Eignungen sind binnen weniger Wochen von den Kollegen erkannt und mindestens für schlecht befunden, sodass die Perspektiven für die Zukunft in einem Unternehmen sehr schnell äußerst schlecht aussehen können.

Weiterführende Informationen:

Coaches für Berufliche Veränderung

Karriere- und Entwicklungscoaching

Autor: Redaktion

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