Das Ende von "Safe Harbor" – Auswirkungen in Theorie und Praxis

Das Ende von "Safe Harbor" – Auswirkungen in Theorie und Praxis

Postgraduate CenterUtl.: 22. Jänner: Podiumsdiskussion zum Datenschutzabkommen

Am 22. Jänner 2016 findet im Rahmen des Universitätslehrgangs "Informations- und Medienrecht" eine Podiumsdiskussion zum Thema "Safe Harbor" statt. Der Europäische Gerichtshof hat dieses Datenschutzabkommen zwischen Europa und den USA im Oktober 2015 für ungültig erklärt. ExpertInnen wie Nikolaus Forgó und Hannes Tretter von der Universität Wien diskutieren die Frage, was dies für Gesellschaft, Recht und Wirtschaft in Österreich bedeutet.

Der Europäische Gerichtshof hat in den letzten Jahren mehrmals zu datenschutzrechtlichen Fragen judiziert, jüngst zur Safe-Harbor Entscheidung. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wird diese Entscheidung näher erläutert und auch der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen auf die anwaltliche Beratungspraxis damit verbunden sind. Impliziert diese Entscheidung auch die Annahme, dass das Datenschutzniveau in den USA nicht ausreichend vorhanden ist? Und wie wirkt sich diese Entscheidung in der unternehmerischen Praxis aus? Haben österreichische Unternehmen die Praxis der Datenübermittlung in Drittstaaten verändert?

Mit dem Lehrgangsleiter des LL.M-Programms "Informations- und Medienrecht", Nikolaus Forgó, diskutieren Rene Bogendorfer (Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Information und Consulting), Sonja Dürager (bpv Hügel Rechtsanwälte OG), Rainer Knyrim (Preslmayr Rechtsanwälte OG) und Hannes Tretter (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte).

Podiumsdiskussion: Das Ende von "Safe Harbor"
Zeit: Freitag, 22. Jänner 2016, 18 Uhr in der
Ort: Aula am Campus der Universität Wien (Hof 1), 1090 Wien, Spitalgasse 2.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldung: informationsrecht@univie.ac.at

Universitätslehrgang "Informations- und Medienrecht"
Die wachsende Bedeutung von Information bringt ständig rechtliche Probleme mit sich, deren Bewältigung sich der Universitätslehrgang "Informations- und Medienrecht" an der Universität Wien widmet. Lehrgangsleiter Nikolaus Forgó und sein Team stehen am 22. Jänner im Anschluss an die Podiumsdiskussion auch für Fragen zum Lehrgang zur Verfügung.

JuristInnen können sich für eine Teilnahme am Universitätslehrgang bis 31. August 2016 bewerben. Eine Bewerbung ist mittels formlosen Schreibens und Angaben über Ausbildung, Berufsweg und juristische bzw. technische Zusatzqualifikationen an das Postgraduate Center der Universität Wien, Universitätslehrgang Informations- und Medienrecht, Spitalgasse 2/Hof 1, 1090 Wien bzw. an informationsrecht@univie.ac.at möglich.

Eckdaten des Universitätslehrgangs "Informations- und Medienrecht"
Dauer: 2 Semester, berufsbegleitend
Credits: 60 ECTS
Studienplätze: ca. 15
Sprache: Deutsch und Englisch
Kosten: 10.500 Euro
Anmeldefrist: 31.08.2016
Start: Oktober 2016
Webseite: www.postgraduatecenter.at/informationsrecht


Kontakt und Anmeldung:
Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó
Dr. Markus Holzweber
Universität Wien, Postgraduate Center
T +43-1- 4277-108 17
informationsrecht@univie.ac.at

Rückfragen:
Mag. (FH) Vera Aichhorn
Marketing & Communication
Universität Wien, Postgraduate Center
T +43-1-4277-108 18
M +43-664-60277-108 18
vera.aichhorn@univie.ac.at
Postgraduate Center

Aussender: Postgraduate Center

Das Postgraduate Center, als Kompetenzzentrum für Weiterbildung und Lifelong Learning der Universität Wien, bietet über 50 Masterprogramme, Universitätslehrgänge und Zertifikatskurse. Über 1.500 TeilnehmerInnen besuchen jedes Semester ein Weiterbildungsprogramm der Universität Wien. Ergänzt wird das Portfolio durch Corporate Programs sowie interdisziplinäre Veranstaltungsreihen und Projekte zur Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Alle Programme zeichnen sich durch hohe wissenschaftliche Qualität, starke Praxisorientierung und interdisziplinäre Ausrichtung aus.